So, da bin ich nun zurück vom Area4. Und um die Eindrücke kurz zusammen zu fassen: Hammer!

Das Line-Up mit u.A. Blink 182, WIZO, Billy Talent und Placebo war gut bestückt, unser Camp hatte Bühnenblick und das Wetter war bis einschließlich Sonntag Mittag total gut. Werde mir einen wiederholten Besuch im nächsten Jahr auf jeden Fall vornehmen! Und wenn man lernen will, wie man total durchnässt, mit einem 30 kg schweren Rucksack, mit 2 Müllsäcken in der einen und einem Tisch an der anderen Hand durch kniehohen Schlamm eine halbe Stunde lang zum Auto kriecht, hätte man auf jeden Fall dabei sein sollen.

Und als kleines Schmankerl vom Wochenende hier noch ein Live-Clip von WIZO (jaja, kack Qualität, vielleicht taucht ja noch was besseres auf):

18. August 2010

Ab morgen Abend befinde ich mich bis einschließlich Montag auf dem Area 4 auf dem Flugplatz Borkenberge. Bands die ich dort sehen werde sind unter anderem Placebo, Billy Talent, Blink 182 und WIZO. Die beiden Ersteren sah ich zwar schon letztes Jahr bei Rock am Ring, doch warum sollte mich das daran hindern, sie wieder zu sehen.

Insofern der Akku meines iPhones es zulässt, werde ich wohl zwischendurch auch mal von vor Ort twittern. Und jetzt geht’s mal weiter packen…

02. August 2010

Alle 2 bis 3 Tage wird auf The Big Picture eine neue Story veröffentlicht. Diese beschreibt jeweils ein aktuelles Thema, allerdings mit sehr wenigen Worten, denn die Informationen werden über meist sehr gewaltige Bilder transportiert. Hier kommt das Sprichwort >>Ein Bild sagt mehr als Tausend Worte<< wirklich zum Zuge. Zuletzt sind Bildserien von den Ölkatastrophen im Golf von Mexiko und in Asien, von der Tour de France und aus Afghanistan veröffentlicht worden.

Achtung: Manche der Bilder sind erst nach einem Bestätigungsklick sichtbar. Dies hat seine Gründe, denn manche der Bilder, gerade wenn es um welche aus Krisengebieten geht, sind nichts für Zart-Besaitete.

12. Juli 2010

Nachdem es im letzten Monat mit der Teilnahme am Lesezirkel nicht wie angedacht geklappt hat, nahm ich mir für das diesmonatige Die Eleganz des Igels anspruchsvolle Pläne, um es innerhalb des aktuell sehr heißen Julis fertigzulesen. Doch sie sollten gar nicht notwendig sein, denn innerhalb weniger Stunden des letzten Wochenendes habe ich die Lektüre bereits abschließen können. Und dies ist nicht auf meinen ehrgeizigen Plan, sondern vielmehr auf die Faszination des Buches zurückzuführen.

Der Inhalt

Paloma, ein zwölfjähriges Mädchen, plant ihren eigenen Selbstmord, den sie an ihrem dreizehnten Geburtstag vollziehen will. Innerhalb der Zeit die ihr bis dahin noch bleiben wird, legt sie ihre tiefgründigen Gedanken und ihre noch nicht abgeschlossene Suche nach dem Schönen, Lebenswerten in der Welt dar. Neben ihr spielt auch die 54-jährige Renée Michel die Protagonistin. Sie, aus einfachen, ländlichen Verhältnissen stammend und trotzdem intelligenter und intellektueller als in etwa jeder Bewohner des Stadtpalais, in dem sie seit dem Tod ihres Mannes als Concierge arbeitet. Um ihrem Stand gerecht zu werden, versteckt sie ihr Wissen sorgfältigst und ist mit dieser Situation oberflächlich betrachtet zufrieden. Durch ihre und Palomas Suche nach Ruhe und Abstand zu den Menschen drumherum, nähern sich die beiden an, was desweiteren durch den neuen Mieter im Palais, Kakuro Ozu, beschleunigt wird.

Um nicht zu weit vorzugreifen und anderen Lesern das Ende zu verraten, werde ich diese Zusammenfassung hier nun beenden.

Meinung und Fazit

Trotz der teils schweren Sprache ein wunderbar leicht zu lesendes Buch, welches derart faszinierend ist, dass ich nicht länger als ein Wochenende Zeit benötigt habe, um es zu lesen. Dies soll weniger darauf hindeuten, dass man das Buch schnell abgefrühstückt hat, als dass es fesselt, ohne dabei erdrückend zu wirken. Selten schaffe  ich es Bücher solange am Stück zu lesen und im Nachhinein noch gut zu finden. Solche Bücher hätte ich mir als Schullektüre gewünscht. Einziger Kritikpunkt meinerseits ist das absehbare Ende, welches einem Jeden spätestens nach dem Auftritt des Kakuro Ozu klar sein sollte.

Wovon ich allerdings abraten möchte oder vielmehr muss, ist das Anschauen der Verfilmung Die Eleganz der Madame Michel. Sollte man das Buch nicht gelesen haben, wird man nicht erfahren, warum man das Buch gut finden kann. Sollte man es bereits gelesen haben, ist es kaum aushaltbar diese Zerhackstückelung der Geschichte und die Umstrickung der Charaktere zu erleben.

06. Juli 2010

Mit dem Beginn des Lesezirkels im Juni fing ich an Der Electric Kool-Aid Acid Test zu lesen. Leider bin ich bislang erst auf Seite 314 von 556 angelangt, und gerade geht die Motivation das Buch weiterzulesen eher gegen Null. Das mag zum Einen an den gerade eher weniger spannenden Kapiteln liegen, zum Anderen aber auch, und davon gehe ich eher aus, an den heute neu eingetroffenen Büchern:

Zum einen das zweite Buch des Lesezirkels, Die Eleganz des Igels von Murial Barbery. Über den Inhalt habe ich mich bislang eher weniger informiert, aber das Buch soll wohl vor Kurzem unter dem Titel Die Eleganz der Madame Michel verfilmt worden sein.

Zum anderen traf ein eher als Klassiker zu bezeichnendes Buch, George Orwells Farm der Tiere ein. Habe vor langer Zeit mal irgendeine Verfilmung davon gesehen, wollte es immer mal lesen und nachdem mir zuletzt beim Aufräumen meines Bücherregals 1984 in die Hände gefallen ist, kam mir in den Sinn das Buch zu bestellen.

Und nun stehe ich vor der Qual der Wahl, an welches Buch ich mich nun begeben soll. Vielleicht sollte ich es mal mit Quer-Lesen probieren!?

Die Eleganz der Madame Michel

03. Juli 2010

Seit gestern morgen 10 Uhr bis heute 14 Uhr war ich mit meinem Ausbildungsjahrgang (ingesamt 26 Leuten) auf der Niers paddeln. An 2 Tagen, von denen wir effektiv wohl um die 6 Stunden gepaddelt haben, sind  wir ca. 25 km voran gekommen. Einen groben Überblick bietet die Karte oberhalb des Beitrags. Was ich mitgenommen habe vom Ausflug:

  1. Kanu zu fahren und insbesondere es gerade in der Spur zu halten ist gar nicht so einfach.
  2. Kentern ist keine Schande.
  3. Mit weniger Wasser im Boot fährt es sich schneller.

Trotz der enormen Hitze und der Anstrengung, läuft es körperlich auch ganz gut: Einen Sonnenbrand habe ich seltsamerweise nur an den Knien (sowas hatte ich noch nie) und Muskelkater nur in den Schulterblättern. So, und jetzt gehe ich mich entspannen, vor allem nach dem später noch gesehenen Sieg der deutschen Nationalelf.

01. Juli 2010

Die derzeitige Hitze sorgt nicht nur für Denkkrämpfe ab ca. 12 Uhr mittags, sondern nebenbei auch zu Unzufriedenheit mit Langerhaltenem. Und deswegen wird mathiass.de nun neu gestaltet!

Das Ganze läuft aber nicht geschlossen ab und wird der Öffentlichkeit präsentiert, wenn die Umgestaltung abgeschlossen ist, sondern findet parallel zum Betrieb statt. Heute ist bereits das neue Theme aufgespielt worden, welches arg bildlastig ist und auch zu der neuen Ausrichtung der Seite auf Fotografie passend sein soll. In den nächsten Tagen werden noch Bilder für alte Artikel nachgerüstet, das Theme eingedeutscht und ein (noch zu erstellendes) Logo eingebaut. Mal sehen, wieviel Zeit ich am Wochenende darin während der Paddeltour und dem WM-Spiel investieren kann…

09. Juni 2010

Via Rivva bin ich heute morgen über eine interessante Idee gestolpert, Gehwege in Innenstädten für bestimmte Personenkreise aufzuteilen. Die Macher, Improv Everywhere, sind eine Gruppe von Eventkünstlern aus New York. Seht selbst:

Sowas hätte ich übrigens gerne wirklich eingeführt, so in der Art mit Überholspuren und Rechtsfahrgebot für Kinderwagen. Ich bin dann mal Sprühkreide kaufen…

02. Juni 2010

Nach nun 3 Jahren und 9 Monaten schreibe ich endlich meinen 200. Beitrag hier auf mathiass.de! Auf die nächsten 200!

01. Juni 2010

Im Gegensatz zu bloertz habe ich hier die Möglichkeit, mich auch gelegentlich zu politischen Themen zu äußern. Und genau das werde ich hier jetzt auch machen.

Nach dem Rücktritt von Horst Köhler von seinem Amt des Bundespräsidenten herrscht ja gerade Anarchie passiert erst mal gar nichts in Deutschland. Bis auf die ständigen Diskussionen welche Kandidaten jetzt aufgestellt werden um spätestens nach 30  Tagen das höchste Amt in Deutschland zu bekleiden. Und durch genau diese Diskussion wurde ich geschockt.

Anscheinend hat sich die schwarz-gelbe Regierungsmehrheit dazu entschlossen, Ursula von der Leyen zur Wahl zu stellen. Genau, diese von der Leyen, die das Internet mit ineffektiven Stoppschildern zupflastern wollte. Horst Köhler trat zurück, weil ihn der mangelnde Respekt seinem Amt gegenüber durch die Bevölkerung störte, und jetzt soll ausgerechnet Zensursula den Job machen!? Nein, danke!

P.S.: Wer ähnlich denkt, kann übrigens folgender Facebook-Gruppe beitreten: Zensursula – Not My President!

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