Nix zu tun haben ist langweilig
So sehr man sich auch darauf gefreut hat, dass die Schule aus ist, man fällt in einen tiefen Abgrund der Langeweile. Klingt jetzt erstmal unlogisch, denn man hat immer was zu tun und sei es zu lernen. Aber man merkt schon, dass einem diese täglich Routine fehlt, dass alles irgendwie anders abläuft und man sich im Grunde langweilt.
Früher hatte der “normale Werktag” folgenden Ablauf: 6h30 Aufstehen, ab 8h dann meistens 6 Stunden Schule, dann Hausaufgaben und Lernen und dann Freizeit. Im Moment laufen die Tage bei mir so ab: 7h Aufstehen, Rest des Tages Freizeit und Lernen. Man sieht, dieser feste Punkt Schule hat dem Tag seinen Rahmen gegeben. Dieser fehlt jetzt.
Das soll jetzt alles nicht heißen, dass keine Schule mehr zu haben schlecht sei, sondern vielmehr, dass der Mensch ein Gewohnheitstier ist und etwas Routine im Alltag braucht. Dass diese wegbricht und durch eine Neue zu ersetzen ist, ist zur Zeit noch nicht richtig bei mir angekommen. Aber bisher haben es alle geschafft, warum nicht dann auch ich.