Zuschüsse sind Papierkrieg
Für die Zuschüsse zur diesjährigen Sommer-Jugendfreizeit ist inzwischen eine Menge Papierkram angefallen. Weil “Menge” ja sehr relativ definiert ist, hier eine kurze Erläuterung:
Zum einen mussten beim Landschaftsverband Rheinland Zuschüsse für einen Leiter für Sonderurlaub beantragt werden. Mit der Bewilligung selbst hatte ich noch nichts zu tun und diese wurde auch gegeben. Doch im Nachhinein musste ein ca. 10-seitiger Satz Papier mit vielen Informationen, Unterschriften und Stempeln versehen werden. Das hätte ich gerne schneller als geschehen erledigt, doch waren die Formulierungen mal wieder nur für Verwaltungsfachkräfte verständlich.
Zum anderen wurden Zuschüsse beim städtischen Jugendamt beantragt und wiederum auch bewilligt. Doch nicht, dass der ausgefüllte Teilnehmerbogen inkl. Anschriften, Alter, Tätigkeit und Unterschrift ausreichen würde, zusätzlich muss (wie mir bis vor wenigen Stunden noch nicht bekannt) ein Verwendungsnachweis-Vordruck ausgefüllt werden, damit die Unterlagen bearbeitet werden (können).
Alles in allem also ein reiner Papierkrieg. Worauf ich aber eigentlich hinaus will und was ich mich durch diesen Aufwand frage: Wie hoch sind die durch die Verarbeitung der Zuschüsse entstandenen Kosten? Und damit meine ich sowohl die auf Antragssteller- als auch auf Bewilliger-Seite. In meinem Kopf spinne ich mir gerade zusammen, dass diese Kosten in etwa genau so hoch sind, wie die im Endeffekt gegebenen Zuschüsse.