Bücher im Januar

Dass hier seit fast 2 Monaten nichts mehr passiert ist, liegt neben dem Mangel an Themen überwiegend daran, dass ich mich wieder mehr mit Büchern auseinander gesetzt habe. Insgesamt sind es seit Mitte Dezember 5 Stück gewesen, die ich jetzt kurz hier vorstelle:

  1. Denken Sie Selbst von Vince Ebert
  2. Fermats letzter Satz von Simon Singh
  3. Dinge geregelt kriegen (ohne einen Funken Selbstdisziplin) von Kathrin Passig und Sascha Lobo
  4. Geheime Botschaften von Simon Singh
  5. Freakonomics von Steven D. Levitt und Stephen J. Dubner

Erwartet jetzt keine großen Abhandlungen über die Bücher, die kommen vielleicht mit der Zeit noch.


1. Denken Sie Selbst von Vince Ebert

Aufgrund der meist recht positiven Stimmen gekauft, kam es doch bald zur Ernüchterung beim Lesen des Buches. Unterhaltung ist auf jeden Fall gegeben, doch hält sich diese immer recht einfach. Eher weniger das was ich erwartet habe. Zu empfehlen ist dieses Buch fürs Lesen vor’m Schlafen gehen oder morgens in der Bahn auf dem Weg zur Arbeit.

Denken Sie selbst! Sonst tun es andere für Sie (Amazon-Link)

2. Fermats letzter Satz von Simon Singh

Fermats letzter Satz mag für die breite Masse erstmal nach trockenem mathematischen Kram klingen, und im Grunde wird er es auch für viele nach der Lektüre dieses Buches bleiben. Doch ist die Geschichte, die dahinter steckt und sich über Jahrhunderte hinweg zog, so interessant geschrieben, dass ich beim Lesen teilweise absolut die Zeit vergessen habe. Reizend mag dieses Buch freilich nicht für Jeden sein, aber wer sich ein wenig mit Mathematik anfreunden kann, dem sei dieses Buch nahe gelegt. Und für die, die es näher wissen wollen, gibt es auch noch einen Anhang, der die nicht direkt im Buch aufgeführten Beweise und Informationen beinhaltet.

Fermats letzter Satz: Die abenteuerliche Geschichte eines mathematischen Rätsels (Amazon-Link)

3. Dinge geregelt kriegen (ohne einen Funken Selbstdisziplin) von Kathrin Passig und Sascha Lobo

Nachdem ich festgestellt habe, dass ich immer wieder gerne Dinge aufschiebe (um es wissenschaftlich zu benennen: prokrastinieren) wollte ich an meiner Haltung etwas ändern. Die meisten Ansätze fruchteten aber nicht, und so schaute ich mich um, welche Lösung es für mich gibt. Und in diesem Augenblick kam mir dieses Buch gerade passend. Es schreibt einem nicht vor, was man wie, wo und wann zu erledigen hat, sondern dass man so, wie man bislang verfährt eigentlich ganz gut lebt und man sich mal daran erinnern sollte. Immerhin lief es bislang ja meistens ganz gut. Allerdings muss ich an dieser Stelle erwähnen, dass ich das Buch noch nicht ausgelesen habe (auch hier schiebe ich wieder auf). Auf jeden Fall empfehlenswert, zumal die Geschichten aus den Leben der Autoren recht erheiternd zu lesen sind.

Dinge geregelt kriegen – ohne einen Funken Selbstdisziplin (Amazon-Link)

4. Geheime Botschaften von Simon Singh

Nachdem ich Fermats letzter Satz gelesen hatte, habe ich aufgrund meines Gefallens am Schreibstil Simon Singhs nach anderen Büchern von ihm Ausschau gehalten und bin auf Geheime Botschaften gestossen. Als Taschenbuch mit über 450 Seiten nicht mehr sehr handlich, aber sicherlich lesenswert. Ich selbst bin noch nicht ganz durch, aber bin bislang sehr überzeugt, dass es ein guter Kauf war. Das Buch handelt von der Geschichte der Verschlüsselung mit Beginn in der Antike und endend in der Gegenwart. Wieder mal sehr interessant geschrieben, es wird also Zeit, dass ich weiterlese.

Geheime Botschaften. Die Kunst der Verschlüsselung von der Antike bis in die Zeiten des Internet. (Amazon-Link)

5. Freakonomics von Steven D. Levitt und Stephen J. Dubner

Momentan meine Zu-Bett-geh-Lektüre. Hier werden unter einer eher ungewöhnlichen Sichtweise Argumentationen und Auslegungen von Statistiken untersucht und teilweise niemals erahnte Zusammenhänge zwischen Ursache und Wirkung hergestellt. Sehr interessant zu lesen, an manchen Stellen doch teilweise etwas langatmig.

Freakonomics: Überraschende Antworten auf alltägliche Lebensfragen (Amazon-Link)


So, das war’s dann für’s Erste. Fragen und natürlich auch andere Ansichten zu den Büchern können gerne in den Kommentaren hinterlassen werden. Der Link zum Buch ist ein Amazon-Partner-Link (Ja, Kommerz). Bleibt nur zu sagen:

Viel Spaß beim Lesen der Bücher!

Über Mathias

Mathias ist der Gründer und bislang einziger Autor dieses Blogs. Mehr über ihn kannst du unter Über mich erfahren.

11. Januar 2009 von Mathias
Kategorien: Bücher | Schlagwörter: , | 1 Kommentar

1 Kommentar

  1. Also ich hab das Buch “Dinge geregelt kriegen – ohne einen Funken Selbstdisziplin” auch gerade am Start und muss sagen, es sieht gut aus. Das Buch macht wirklich Laune und zeigt, dass man eben nicht immer nach Schema F, á la simplify usw. vorgehen muss, sondern es eben auch anders geht. Insofern ist es durchaus zu empfehlen, zumal die Anekdoten sehr schön beschrieben sind.

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert

*